CSS Framework „blueprint“
Wer in diesen Tagen meinen Blog besucht, wundert sich sicherlich ein wenig über die spartanische Optik und – seit heute – über das seltsame blaue Raster im Hintergrund.
Nun, wie bereits angekündigt, können Sie die derzeitigen Arbeiten an meiner Website live verfolgen. Im ersten Schritt hatte ich WordPress als Blog-Software installiert, dann ein barrierearmes Theme aufgezogen. Nun geht es an die Optik.
Da mir etwas Schlichtes, Übersichtliches vorschwebt, möchte ich gern ganz klassisch von der Typografie ausgehend arbeiten. Nun ist Typografie im Web so eine Sache, speziell, wenn man wie ich mit em statt Pixel als Einheit arbeiten möchte.
Die Erfahrung zeigt, dass man bei jedem Projekt aufs neue die nahezu gleichen Überlegungen anstellt, um eine ausgewogene Typografie zu erreichen. Daher habe ich mich entschlossen, mich einmal mit einem der mittlerweile zahlreichen CSS-Frameworks auseinanderzusetzen. Ich habe mich nach sehr kurzer Recherche für blueprint entschieden, das ich bei Google Code entdeckt habe.
Das Framework legt ein typografisches Raster zugrunde, das sich in Form eines Hintergrundbildes sichtbar machen lässt. Eben jenes seltsame blaue Raster, das Sie vorübergehend hier sehen.
Sofern das Markup sauber ist, sorgen allein schon die CSS-Angaben für die Selektoren für ein angenehmes Bild. Der Rest lässt sich über Klassen steuern. Was natürlich ein Kompromiss ist. Eine kontextabhängige Zuweisung von Stilangaben wäre mir lieber, und sicherlich wird es über kurz oder lang auf diesen Seiten genau darauf hinaus laufen. Aber natürlich muss ein Framework verallgemeinern, und für die Grobarbeiten ist das allemal eine erstklassige Lösung.
Da mein Tag meinen Kunden gehört und ich immer nur Abends ein wenig an meiner eigenen Website weiter basteln kann, wird Ihnen die Rastergrafik noch eine Weile erhalten bleiben. Ich könnte sie natürlich rausnehmen, aber ich denke, es ist einfach mal ganz interessant zu sehen, wie die Dinge unter der Haube funktionieren.
09.10.2007 - 23:09









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